Ziel dieser Maßnahme ist stets eine rasche und deutliche Bestandesverschiebung hin zu gewünschten Arten – im Regelfall eine Erhöhung des Anteils an Deutschem Weidelgras.
Was sind die Vorteile gegenüber der Neuansaat?
- Die alte Grasnarbe wird nicht zerstört, sie bleibt trittfest und befahrbar.
- Es besteht nicht die Gefahr eines Futterausfalls durch das Fehlschlagen der Saat, da die alte Narbe erhalten bleibt.
- Wertvolle standortangepasste Genotypen der Arten bleiben dem Bestand erhalten.
- Je nach Anteil der Restbestände ist die Neigung zur anfänglichen Verunkrautung geringer als bei Neuansaaten.
- Der evtl. auftretende Nitratstoß, der bei einem Grünlandumbruch auftreten kann, wird bei einer Nachsaat ausgeschlossen.
- Da keine Abtötung der Altnarbe erfolgt, ist sie grundsätzlich im Rahmen des KULAP möglich.
- Die Nachsaat ist kostengünstiger und mit weniger Arbeitsaufwand verbunden.



